Die blauen Rosen

Die Rosensorten

Blaue Rosen - gibt es blaue Rosen?

In den Blumengeschäften kann man blau Rosen als Schnittblumen kaufen. Warum kann man keine reinen blauen Rosen im Garten kultivieren?

Die blauen Rosen im Blumengeschäft sind immer gefärbt. Natürliche blauen Rosen gibt es eigentlich noch nicht, oder?

Blaue Rosenblüten besser gesagt leichte blaue Fliederfarbene Rosen haben die Forscher in Japan in dem japanischen Biotechnologie-Konzern Suntory entwickelt. Es ist nicht einfach blaue Rosen zu züchten, denn Rosen besitzen keine blauen Farben-Gene. Wie kann man dann doch noch zu blauen Rosen kommen? Wenn man es forschungsmäßig hin bekommt, kann man die blauen Gene von anderen Blumenpflanzen in die Gene der Rosen einsetzen. Ja dieses Experiment hat das japanische Biotechnologie-Konzern Suntory zusammen mit dem Tochter-Unternehmen Florigene im Australien geschafft.

Blaue Rosen aus Japan

➰ Blaue Rosenblüten besser gesagt leichte blaue Fliederfarbene Rosen haben die Forscher in Japan in dem japanischen Biotechnologie-Konzern Suntory entwickelt. Es ist nicht einfach blaue Rosen zu züchten, denn Rosen besitzen keine blauen Farben-Gene. Wie kann man dann doch noch zu blauen Rosen kommen? Wenn man es forschungsmäßig hin bekommt, kann man die blauen Gene von anderen Blumenpflanzen in die Gene der Rosen einsetzen. Ja dieses Experiment hat das japanische Biotechnologie-Konzern Suntory zusammen mit dem Tochter-Unternehmen Florigene im Australien geschafft. Die gemeinsame Forschung durch die australische Firma Florigene und der japanischen Firma, Suntory als Biotechnologie-Unternehen Suntory wurde 2004 eine weiße Rose mit dem blauen Pigment Delphinidin mittels Gentechnik eingesetzt. Dadurch bekam die blaue Rose eine Lavendel-Farbe oder man kann den Farbton als blass lila Farben bezeichnen. Die blauen Pflanzenpigment Delphinidin wurden aus dem Stiefmütterchen in die purpurrote Alte Gartenrose "Cardinal de Richelieu" eingesetzt.

Die Forscher benutzten die RNA-Interferenz (RNAi) -Technologie. Das ist die RNA-Interferenz zur zielgerichteten Abschaltung der Gene als Gen-Stilllegung. Dabei wurden die Aktivitäten der Messenger-RNA- (mRNA-) Moleküle abgebaut.

Die Messenger-RNA- (mRNA-) Moleküle übernehmen Information für den Aufbau von Proteinen (Eiweißstoffe)) sind bestimmte Gen Abschnitte der DNA-Moleküle in den Zellen.

Dadurch wurden die anderen Farb-Gene der entscheidenden Proteine in der Farbproduktion unterdrückt - Dihydroflavonol-4-Reduktase(DFR),. Um die blaue Farbe des Delphinidins vom Stiefmütterchen zu erzeugen musste jetzt die neue Farb-Variante dieses Proteins hinzugefügt werden. Dieses Protein als Farb-Gen darf aber nicht von der RNAi blockiert werden. Theoretisch bekommt man hier die wirklich blaue Rose gezüchtet. Aber weil die RNAi nicht die Aktivität von DFR nicht vollständig unterdrückte, wurden diese Rosen ein lila oder lavendelfarben.

Weiterhin sind die Inhaltsstoffe der Blütenblätter der Rosen saurer als die Inhaltsstoffe der Stiefmütterchen-Blüten.

Die Säure in den Rosenblättern baut den Farbstoff als Inhaltsstoff Delphinidin aus den blauen Stiefmütterchen ab. Delphinidin als Anthocyanidin ist ein zuckerfreies und farbgebendes Komponent (Aglykon) der Blütenfarbstoffe. Delphinidin erzeugt malvenfarbige oder auch blaue Farbe der Blüten oder Pflanzen.

"Delphinin ist das 3,5-Di-β-glucosid der Delphinium dem Rittersporn. Diese Anthocyanidin-Farbstoffe findet man im Inhaltsstoff vom Tulipanin in den Tulpen und im Inhaltsstoff Violanin der Stiefmütterchen als Veilchen Viola."

Um reine blaue Rosensorten zu züchten, müssen die Rosen-Inhaltsstoffe in den Blüten weniger sauer gemacht werden. Jetzt neue und weitere Züchtungen erforderlich.

Entsprechend dem Unternehmenssprecher Atsuhito Osaka vom Biotechnologie-Konzern Suntory wurden seit 2008 erste Testzüchtungen im Institut für Samenforschung Martino Cassanova im Süden von Hampshire in England, gezüchtet.

Seit 2010 verkaufte das Biotechnologie-Konzern Suntory in Japan die ersten Züchtungen. Die Preise pro Rose sind jetzt noch sehr hoch und befinden sich bei 20 bis 30 Euro pro Rosenpflanze. Seit Herbst 2011 verkauft das Unternehmen diese blauen Rosenpflanzen im Nordamerika.

Die alte Rose Rosa gallica der Rosensorte Cardinal de Richelieu hier als Wandbild, mit Keilrahmen auf echter Leinwand als alte Rosenkunst der Natur Die alte Rose Rosa gallica der Rosensorte Cardinal de Richelieu  hier als Wandbild, mit Keilrahmen auf echter Leinwand als alte Rosenkunst der Natur

Die beste blaue Rosensorte

Die beste blauen Rosen im Garten hier klicken zu -> der Rosensorte Veilchenblau als eine Rambler-Rose entsprechend eine Kletterrosensorte.

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